Motten

Im Grunde deutet der Begriff „Motte“ zunächst nur auf einen bestimmten Teil der Gattung Nachtfalter hin. Die sogenannte „Echte Motte“, die dem Menschen Unbehagen verschafft, wie z.B. die Kleidermotte oder Mehlmotte, gehört mit einem Körperumfang von 6 bis 9 mm und einer Flügelspannweite von circa 10 bis 15 mm zur Familie der Kleinschmetterlinge. Innerhalb der deutschsprachigen Länder gibt es circa 80 verschiedene Arten.

Die Körperfarbe der Motte ist im Allgemeinen der Nacht angepasst, kann jedoch je nach Nahrungsaufnahme zwischen hellgelb bis glänzend dunkelbraun variieren. Kleidermotten sind vor allem in ihrer Flugzeit zwischen Mai und September zu sehen.

Motten sind in der Bevölkerung nicht gerade beliebt, denn in der Regel sind sie als „Kleider- oder Pelzmotten“ bekannt, die in entsprechenden Bekleidungsstücken hässliche Löcher hinterlassen.

Biologisch betrachtet, ist die Studie der „Motten“ sehr interessant und Zoologen könnten stundenlang zu den vielen verschiedenen Tierarten, die unter diesem Begriff umgangssprachlich zusammengefasst werden, Interessantes berichten. Im Grunde deutet der Begriff „Motte“ zunächst nur auf einen bestimmten Teil der Gattung Nachtfalter hin, deren Vertreter als Nachtschwärmer zu der Familie der Großschmetterlinge zählen, wie z.B. der recht bekannte „Schwärmer“. Das Auge des Laien wird es teilweise schwer haben, die vielen Arten von Motten voneinander zu unterscheiden, denn die Nachtfalter können teilweise mit Tagfaltern verwandt sein, wie z.B. die Sichelflügler und Bärenspinner. Relativ typisch erkennt der Laie sicherlich den Eilenfalter (Noctuidae), Prozessionsspinner (Thaumepoeidae), Schwärmer (Sphingidae), Spanner (Geometridae) und Zahnspinner (Notodontidae). All diese großen Nachtfalter zeigen eine sehr dunkle, eher graue Färbung und ihre Flügel sind mit feinen Haaren bedeckt. Motten, die zu den großen Nachtfaltern zählen, ernähren sich im Stadium der Larve sehr oft von Pflanzen, Sträuchern und Bäumen. Aus diesem Grunde sind sie in der Land- und Forstwirtschaft sehr unbeliebt.

Die sogenannte „Echte Motte“, die dem Menschen Unbehagen verschafft, wie z.B. die Kleider-, Mehl-, Obst- oder Knospenmotten, sind dagegen eher kleiner und gehören zur Familie der Kleinschmetterlinge. Biologen differenzieren „Echte Motten“, mit dem lateinischen Namen „Tineidae“ von übrigen Schmetterlingen (Lepidoptera). Zoologisch zählen „Echte Motten“ zu den Insekten, genauer zu den Fluginsekten und zur Ordnung der Schmetterlinge, lateinisch „Lepidoptera“ genannt. Innerhalb der deutschsprachigen Länder gibt es circa 80 verschiedene Arten, mit etwa neun Familien.

Von Schmetterlingen weiß man, dass sie sich über ihren Saugrüssel mit flüssiger Nahrung, wie Blütennektar, Honigtau der Läuse und Pflanzensäften ernähren. Z.T. saugen sie das Wasser kleinerer Pfützen auf, um sich mit Mineralien zu versorgen. Manche Falter, zu denen auch Nachtfalter zählen, ernähren sich von Tierexkrementen und Tiertränenflüssigkeiten.

Die Kleidermotte, lateinisch „Tineola bisselliella“, ist eher klein, denn ihre Flügelspanne misst circa 10 bis 15 mm. Ihr Körperumfang kann mit 6 bis 9 mm angegeben werden. Die Körperfarbe ist im Allgemeinen der Nacht angepasst, kann jedoch, je nach Nahrungsaufnahme zwischen einem hellgelb bis glänzendem dunkelbraun variieren. Kleidermotten sind vor allem in ihrer Flugzeit zwischen Mai und September zu sehen.

Nachtfalter, die in der freien Natur leben, legen ihre Larven in den Nestern von Vögeln ab, denn die Larven ernähren sich von Tierhaaren. Anders ist es bei der Kleidermotte, die sich in Lager- und Wohnräumen aufhält. Bis zu 250 kleine weiße Eier werden von den adulten Weibchen zwischen Polstern, Federn, Pelzen und Textilien abgelegt, aus denen die gelblich weißen Raupen nach etwa zwei Wochen schlüpfen. Je nach Lebensbedingungen können innerhalb eines Jahres vier Generationen von Kleidermotten heranwachsen.

Die Larven der Kleidermotten versorgen sich, zum Ärgernis der Menschen, mit Tierhaaren, die sie in Pelz, Wolle und Fell finden, wodurch die unbeliebten Mottenlöcher in Kleidungsstücken entstehen. Diese Tierhaare liefern ihnen das notwendige Protein „Keratin“. Je länger Kleidung ungenutzt in Schränken verbleibt, desto eher besteht die Gefahr, dass Larven für Mottenlöcher sorgen. Um den Lochfrass durch Motten in Polstermöbeln und Teppichen zu verhindern, hilft regelmäßiges Staubsaugen. Von Larven befallene Textilien bedürfen der Kochwäsche oder, falls dies nicht möglich ist, sollte man sie eine Woche lang im Gefrierschrank lagen. Damit Motten gar nicht erst den Kleiderschrank erobern, ist es zweckmäßig, diesen entweder mit ätherischen Ölen, wie z.B. Zirbelkiefer- und Zedern-Öl oder Mottenpapier aus dem Handel auszulegen.

Motten als Schädlinge

In der Natur lebende Nachtfalter legen ihre Larven in den Nestern von Vögeln ab, denn die Larven ernähren sich von Tierhaaren. Diese Tierhaare liefern ihnen das notwendige Protein „Keratin“.

Kleidermotten, die im Haus in Wohn- und Lagerräumen leben, legen ihre Eier zwischen Polstern, Pelzen und Textilien ab, wo die Larven ebenfalls Tierhaare als Nahrung finden. Aus bis zu 250 der kleinen weißen Eier schlüfen nach etwa 14 Tagen die gelblich weißen Raupen, die für die unbeliebten Mottenlöcher in Kleidungsstücken verantwortlich sind. Je länger Kleidung ungenutzt in Schränken verbleibt, desto eher besteht die Gefahr, dass Larven für Mottenlöcher sorgen.

Je nach Lebensbedingungen können innerhalb eines Jahres vier Generationen von Kleidermotten heranwachsen.

Bekämpfung von Motten

Obwohl die fressenden Mottenlarven das eigentliche Übel sind, zielt die Mottenbekämpfung auf die erwachsenden Weibchen ab, so dass sich eine Besserung der Schädlingssituation erst eine Generation später zeigt. Da eine Generation etwa 3 Monate bedeutet, benötigt man als Geschädigter ein wenig Geduld, ehe die Auswirkungen deutlich werden.

Schädlingsbekämpfung in Nürnberg

Maxbrücke Nürnberg, die Stadt der Menschenrechte, der Spielwarenmesse, der Rostbratwurst und der Doppelburg ist nicht nur Heimatstadt Albrecht Dürers, sondern auch als zweitgrößte Stadt Bayerns häufiges Einsatzgebiet für die Schädlingsabwehr Bayern.