Milben

Milben, zoologisch „Acari“ genannt, zählen zu den Spinnentieren. Mit mehr als 50 000 Arten, die sich in über 546 Familien untergliedern, sind sie mit Abstand die artengrößte Spinnengruppe.

Im Gegensatz zu den räuberischen, körperlich ähnlich gebauten Spinnen, unterscheiden sich Milben auf vielfache Weise. Die kleinste Milbe ist nur 0,1 mm und die größte, die als Zecke bezeichnet wird, kann bis zu drei cm anwachsen. Milben sind äußerst langsame Tiere und nutzen z.B. Insekten, Katzen, Hunde und andere Säugetiere als Transportwirt, indem sie sich während der Reise mit dessen Blut vollsaugen.

Milben leben vorwiegend im Boden, wo sie für eine gute Humusbildung sorgen. Ein Quadratmeter Erde kann von hunderttausenden Tieren übersät sein. Doch sie nutzen auch seltsame Wohngegenden, wie z.B. die Nasenlöcher einiger Vögel, Affenlungen, menschliche Haarwurzeln usw. Einige Arten ernähren sich von Pflanzen, andere von Aas.

Schädlich ist es, wenn sie in Getreide- und Mehllager gelangen, denn ein Befall verändert die Inhaltsstoffe. Die Ausscheidungen der Milben, vor allem der Hausstaubmilben, verursachen bei Allergikern Krankheitssymptome, die bis zum Asthma führen können. Besonders die Grabmilbe bohrt sich durch die Haut ihres Transportwirts, um Eier abzulegen. Es entsteht ein starker Juckreiz, der sich später, beim Menschen zu Krätze, beim Hund zur Räude ausbilden kann.

Schädlingsbekämpfung in Nürnberg

Maxbrücke Nürnberg, die Stadt der Menschenrechte, der Spielwarenmesse, der Rostbratwurst und der Doppelburg ist nicht nur Heimatstadt Albrecht Dürers, sondern auch als zweitgrößte Stadt Bayerns häufiges Einsatzgebiet für die Schädlingsabwehr Bayern.