Garten- und Feuerwanzen

Garten- und Feuerwanzen (Pyrrhocoridae) gehören, wie der Name schon sagt, zur zoologischen Ordnung der Wanzen (Heteroptera). Insgesamt existieren weltweit 400 Arten, von denen fünf in Europa leben und nur zwei in Mitteleuropa. Hauptsächlich sind diese Tiere allerdings in den Tropen beheimatet, denn Feuerwanzen lieben es warm und trocken. Sie sind vor allem „Gruppentiere“ und tauchen in der Regel nur in großen Lebensgemeinschaften auf, die durchaus einer Hundertschaft ähneln kann.

Mit ihrem rot-schwarzen Rückenschild, der den etwa 8 bis 30 mm langen Körper schützt, fallen sie in der Natur recht schnell auf. Die Fühler der Garten- und Feuerwanzen bestehen aus vier Gliedern und entsprechen ihrer halben Körperlänge. Erstaunlicherweise ist es einigen Tierchen möglich zu fliegen, während bei anderen die Flügel extrem reduziert entwickelt sind. Geraten Feuerwanzen in Not, verströmen Sie einen äußerst unangenehmen Duft, um Feinde abzuwehren. Diese Wanzenart ist völlig harmlos und hält sich am liebsten in Gärten, Friedhöfen und Hauswänden auf. Nur selten verirrt sich eine ins Haus. Nach warmen Wintern könnten sie im Garten allerdings zu Plage werden, weil sie nicht selten zu hunderten auftreten. Während des Winters halten sie einen Winterschlaf, um im Frühjahr wieder aktiv zu sein.

Schädlingsbekämpfung in Nürnberg

Maxbrücke Nürnberg, die Stadt der Menschenrechte, der Spielwarenmesse, der Rostbratwurst und der Doppelburg ist nicht nur Heimatstadt Albrecht Dürers, sondern auch als zweitgrößte Stadt Bayerns häufiges Einsatzgebiet für die Schädlingsabwehr Bayern.